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Aktuelle Zeit: Sa 19. Mai 2012, 22:46

Big Brother 10: Tierschützer zeigen Robert an

PETA fordert Roberts Auszug

BeitragAutor: Admin Chris » Mi 19. Mai 2010, 18:57

... und bietet ihm ein Praktikum an.


„Big Brother“ sieht alles. Und hört alles. Auch das Gespräch, das Robert (24) und Sabrina (24) über ihre Jugendsünden führten: Robert erzählte, er habe früher einmal eine Kuh und ein Schaf gequält. Nach dem Outing als Tierquäler schaltete sich PETA ein und forderte den Auszug des Kandidaten.

Robert habe damals nach einer Party-Nacht mit Freunden eine Kuh umgeschubst. Und außerdem ein trächtiges Schaf in den Kofferraum eines Autos gesperrt und das Tier mit lauter Musik beschallt.

Nach einer Fan-Aufruhr im Internet forderte die Tierrechtsorganisation in einem offenen Brief an den TV-Sender und die Produktionsfirma, Robert von einem Sieg der zehnten BB-Staffel auszuschließen und zum Psychologen zu schicken. „Tierquälerei gehört bei Big Brother auf die Nominierungsliste“, so Nadja Kutscher von PETA.

Zwar sitzt Robert nach wie vor im „Big Brother“-Container, doch der Brief an den Fernsehsender blieb nicht unbeantwortet. RTL 2 will nach dem Auszug des Kandidaten den Kontakt zu PETA herstellen. Grund: Die Tierrechtsorganisation bietet Robert ein einwöchiges Praktikum an!

„Wir halten es für absolut wichtig, dass Robert Empathie für andere Lebewesen entwickelt“, heißt es in einer Pressemitteilung von PETA. Studien haben mittlerweile klar bewiesen, dass Menschen, die Tiere quälen, es häufig nicht dabei belassen und sich später auch an Mitmenschen vergreifen“, so Kampagnenleiterin Nadja Kutscher. „Wir würden uns freuen, mit Robert zusammenzuarbeiten.“

Ob Robert das Angebot annehmen wird?

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Re: Big Brother 10: Tierschützer zeigen Robert an

BeitragAutor: Registrierte Benutzer mathias70 » Mi 19. Mai 2010, 19:03

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Re: Big Brother 10: Tierschützer zeigen Robert an

BeitragAutor: Admin Chris » Di 25. Mai 2010, 17:20

Ich habe Antwort von Deutschen Tierschutzbund bekommen !!!

Hier der Brief:


Sehr geehrter Herr ++++++,



wir danken Ihnen für Ihr Schreiben vom 17.05.2010, mit dem Sie Ihrer Empörung über die wahrlich zweifelhaften und tierschutzwidrigen Aussagen des Big Brother Kandidaten Robert, die wir uneingeschränkt teilen, Ausdruck verleihen.



Derartige Tier verachtende Reden auf Kosten unserer Mitgeschöpfe, schlimmstenfalls auch Taten, können Tierfreunde nur eindeutig ablehnend gegenüberstehen. Dennoch müssen wir Ihnen nach Rücksprache mit unserer Rechtsabteilung aber leider mitteilen, dass allein aufgrund der Schilderung, in vielleicht nicht einmal nüchternem Zustand, eine fundierte Strafanzeige aufgrund fehlender Beweise nicht möglich ist. Wir bedauern das sehr.



Aufgrund unserer Erfahrung ist davon auszugehen, dass ein Staatsanwalt in einem solchen Fall nicht ernstlich wegen einer Tierquälerei ermitteln wird, die jemand nur behauptet. Es kann sich auch nur um Prahlerei gehandelt haben. Stand er bei der angeblichen Tat unter dem Einfluss von Alkohol und anderer Substanzen, würde eine Verurteilung - selbst bei entsprechender Aussage der Mutter − zudem voraussichtlich daran scheitern, dass der Verdächtige vermutlich zur Tatzeit nicht schuldfähig war.



Eine effektive Möglichkeit, die Fernsehzuschauer allerdings haben, besteht in kritischen Schreiben an den Sender. Um klar zu stellen, dass die Mehrheit der Zuschauer derartige Reden und einen tierquälerischen Umgang mit Tieren entschieden ablehnt, und damit eine Wiederholung in Zukunft vermieden werden muss, ist es hilfreich, wenn auch Sie Ihre Kritik gegenüber der Produktionsleitung äußern.



Die Anschrift lautet:

Endemol Deutschland GmbH

Produktion „Big Brother“

Emil-Hoffmann-Straße 59

D-50996 Köln



Wir bedanken uns noch einmal sehr, dass Sie sich mit so großem Engagement für den Schutz und Respekt gegenüber Tieren als Mitgeschöpfe einsetzen, und verbleiben



mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Steffi Märke

Fachkoordination





Deutscher Tierschutzbund e.V.

Baumschulallee 15

53115 Bonn

Fon: +49 (228) 60496-0

Fax: +49 (228) 60496-40

www.tierschutzbund.de



Wussten Sie, dass der Deutsche Tierschutzbund e.V., Europas älteste und größte Tier- und Naturschutzorganisation, keinerlei öffentliche Mittel erhält? Wussten Sie, dass wir bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben ausschließlich auf Mitgliedsbeiträge und Spenden tierliebender Menschen angewiesen sind?
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